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Redstone Anleitungen

Redstone Grundlagen

Die ersten Schritte mit Redstone Die ersten Schritte mit Redstone
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Wer mehr aus Minecraft machen will, kommt früher oder später mit Redstone in Kontakt. Redstone, ein rotes Pulver, das sich in tiefen Gesteinsschichten in der Minecraftwelt zu finden ist, öffnet wortwörtlich viele Türen: Vergleichbar mit Stromkreisen und -leitungen steuern sie einfache Mechanismen bis hin zu komplexen 2-Bit Computern. Leider ist Redstone manchmal sehr seltsam und kompliziert. Kein Problem für dich! Hier kommen unsere Redstone Basics, mit dem du Schritt für Schritt die wichtigsten Fakten und Bestandteile von Redstone kennenlernst. Später kannst Du mit diesen Grundlagen auch größere Schaltungen bauen - sich mit Redstone auskennen lohnt sich also.

Eigenschaften, Vorkommen & Aussehen

Die meisten Elemente,die mit Redstone zu tun haben, leuchten rot. Das beginnt schon beim Erz, das beim Berühren oder Abbauen leuchtet. Wo findet man aber Redstone? Dafür musst du dich relativ tief hinuntergraben - erst ab etwa Höhe 12 findet man das rote Gestein. Hast du es dann mit einer Eisenspitzhacke oder besseren Spitzhacke abgebaut, erhältst du etwa vier bis fünf Stück von dem Pulver. Willst du das Erz in seiner Form erhalten, benötigst du eine verzauberte Spitzhacke mit Behutsamkeit.

Vorsicht!

Worauf man besonders achten sollte ist dass Redstone wie echter Strom besser nicht mit Wasser in Kontakt kommen sollte: Dies führt unweigerlich zur Zerstörung der Schaltungen. Nur das Redstone-Erz verhält sich wie jeder andere normale Block und ist wasserfest.

Mit Redstone lassen sich vielerlei Dinge umsetzen: Eine Tür, die nur mit einem Schalter geöffnet werden kann, an- und ausschaltbares Licht und vieles mehr. Gerne wird Redstone mit Befehlsblöcken für besondere Karten verwendet, zum Beispiel für Spezialeffekte. Dies ist dann aber schon etwas für Fortgeschrittene.

 

Redstone-Bestandteile

Die "Stromleitung" & Basis für alles: Redstonestaub

Grundlage für alles ist natürlich das Redstone selbst (auch Redstonepulver oder Redstonestaub genannt). Man findet es in den unteren Schichten der Minecraftwelt in der Höhe von 5 bis 12 als Redstone-Erz. Baut man dieses ab, erhält man in der Regel 4 bis 5 Stück vom Redstonestaub. Wichtig ist, dass man Redstone-Erz nur mit einer Eisen-, Gold- oder Diamantspitzhacke abbauen kann!

Platziert man es auf einem Block, agiert es wie ein Kabel, das Signale (wie Strom) leitet. Dabei gibt es eine beschränkte Reichweite: Nach 15 Blöcken ist das Signal aus (siehe Bild). Für die obere Lampe reicht das Signal gerade noch aus, um sie zum Leuchten zu bringen - die untere Lampe bleibt dagegen aus.

Redstone Reichweite

Leitungen wie diese aus reinem Redstonestaub haben keine Fließrichtung, sie können auch gegeneinander fließen und addieren so ihr Signal. Im oberen Bild fließt das Signal von der Redstonefackel auf der linken Seite zur Redstonelampe rechts.

Redstone-Signalquellen

Wie man auf dem oberen Bild schon sehen kann kommt das Signal aus einer bestimmten Quelle. Das können sein:

  • Redstonefackeln (wie oben auf dem Bild)
  • Redstoneblöcke
  • Hebel
  • Knöpfe (sowohl Holz- als auch Stein)
  • Druckplatten (sowohl Holz- als auch Stein)
  • Gewichtplatten
  • Detektorschienen (wenn eine Lore über sie fährt)
  • Tageslichtsensoren

Indirekt gehören auch die Befehlsblöcke dazu. Mehr darüber aber später.

 

Signalverstärker: Der Repeater

Würde es den Redstone-Repeater nicht geben, wären alle Schaltungen, die länger als 15 Blöcke sind nicht zu gebrauchen. Wie der Name schon sagt verstärkt er das Signal so, als ob das Signal direkt von ihm ausgehen würde, jedoch nur für eine Richtung. Damit kann also auch die Fließrichtung bestimmt werden. Außerdem können sie die Signalübertragung verzögern: Mit einem Rechtsklick auf den Repeater stellt man den Regler um und kann somit das Signal auf bis zu 4 Ticks verzögern. Für einen Repeater benötigt man 3 Steine (kein Cobblestone), zwei Redstonefackeln und ein Redstonestaub.

Crafting-Rezept Repeater:

Grid Layout Pfeil (klein).png Redstone-Verstärker
 



Der "Prüfer & Vergleicher": Der Comparator

Seit der Minecraft-Version 1.5 gibt es den sogenannten Comparator, der mehrere Funktionen hat:

  1. Er prüft Blöcke auf seinen Status: Wird beispielsweise an Behälterblöcke (Truhe, Dispenser/Werfer, Dropper, Trichter, usw.) angeschlossen, gibt er dann ein Signal aus wenn diese einen Gegenstand enthalten. Damit ist er besonders wichtig bei Schaltungen mit Befehlsblöcken: Ist nämlich die Ausführung des Befehlsblocks erfolgreich, gibt ein angeschlossener Comparator ein Signal aus. (Wofür man das braucht wirst du schnell in den Befehlsblock-Tutorials erkennen)
  2. Vergleichen von zwei Redstone-Signalen: Das seitliche Signal muss gleich stark oder schwächer sein als das Hauptsignal, das durch den Comparator fließen soll. Ist das nicht der Fall, blockiert er das Signal.
  3. Vermindern eines Signal: Klickt man auf einen platzierten Comparator, geht ein kleines Lämpchen an, das den Verminderungsmodus (Substaction mode) anzeigt. In diesem Modus wird vom Hauptsignal das seitliche Signal abgezogen.

Wie beim Repeater kann das Signal nur in eine Richtung fließen.

Für einen Comparator benötigt man 3x Stein, 1x Netherquarz und drei Redstonefackeln.

Crafting-Rezept Comparator:

    Grid Layout Pfeil (klein).png Redstone-Komparator
 

 

Jetzt wird's kompliziert

Was kann man nun alles mit Redstone machen? Die einfachsten Dinge wären Lampen ein- und ausschalten, Türen öffnen oder Kolben (Pistons) steuern. Aber das ist natürlich noch nicht alles. Man kann ganze Lagersysteme bauen, die automatisch funktionieren, Abenteuer-Welten mit Spezialeffekten versehen, oder, wie in der Einleitung erwähnt: Einen richtigen 2bit Computer bauen, der Rechenaufgaben lösen kann.

Wie das alles genau funktioniert, erklären wir dir in den vielen anderen Tutorials im Redstonebereich. Die Grundlagen kennst du jetzt nun - legen wir los!

Last modified onMittwoch, 22 April 2015 23:12
Kevin

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